Elizabeth – Sprechchor

 

„Elizabeth“ Theater im öffentlichen Raum
Grundlage dieses Projektes sind Textauszüge aus dem Theaterstück „Elizabeth von England“ von Ferdinand Bruckner, das 1930 seine Premiere im Berliner Renaissancetheater hatte. Inhaltlich geht es in diesem Text um die Argumentation einer Frau, die nach Frieden strebt, und einer Königin, die Fortschritt und Wohlstand fördert, die Vernunft über ihre Gefühle stellt, den Krieg als destruktiv und sinnlos erkennt und den kriegstreibenden Technokraten in ihrem Umfeld mutig die Stirn bietet, das mit den Mitteln einer Frau, wie sie sagt.

Dieser zu einem Monolog zusammengesetzter Text wird bei unserem Elizabeth-Projekt nicht von einer einzigen Schauspielerin gesprochen, sondern von 15-20 Frauen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher kultureller Herkunft und aus unterschiedlichen Berufsfeldern kommend. Bewusst ist auch eine Mischung aus professionellen und nichtprofessionellen Sprechern gewählt. Dadurch wird unsere Aussageabsicht unterstreicht, dass jede Frau in sich eine Königin ist.

Bei unserer Inszenierungsform haben wir uns vom Flashmob-Theater und von antiken Formen des Chors inspirieren lassen. Die Frauen und ein Musiker verabreden sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort und das Theater beginnt…



Foto: Steffen Gottschling              Film: Alexander Resch

Dies Projekt wurde gefördert   mit Mitteln der Kulturförderung der Behörde für Kultur und Medien der Freien Hansestadt Hamburg.

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